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Mattsee I

Leonardo da Vinci führt mich also zu einer Vernissage nach Mattsee. Ich kenne das Schloss Mattsee von einem Spaziergang, allerdings war ich noch nie drinnen. Ich betrete das Erdgeschoss, hänge meine Jacke auf und blicke auf ein Bild mit Seerosen. Suchend sehe ich mich um…

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Leonardo

Es ist Ende September, als ich im Garten Blumen für einen Blumenstrauß abschneide. Die kühleren Temperaturen, die abnehmende Intensität der Sonne verändern den Garten, die Farben der Blüten. Ich habe den Eindruck, die Blumen würden nochmal ihr Bestes geben. Als der Strauß in der Vase auf der Terrasse steht, verspüre ich das Bedürfnis den Strauß zu malen…

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Krumau

In Krumau will ich zu Egon Schiele, die Kinder allerdings nicht. Also beschließe ich nur in den Shop des Kunstzentrums zu gehen. Mein Mann, die Kinder und meine Schwester kommen mit. Ich sehe die Kunstkarten durch. Der Mann von der Kassa kommt auf mich zu…

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Kalligraphie

Als ich den Raum betrete, in welchem der Kalligraphie Workshop stattfindet, fühle ich mich zeitlich zurückversetzt. Der knarrende Parkettboden, die Skulpturen, die Einrichtung – all das erinnert mich an den Zeichensaal auf dem Gymnasium. An einem großen Tisch nehme ich Platz…

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Alles ist ein Gefühl

Im Supermarkt in Grado, Italien, suche ich nach Sonnencreme. Ich finde sie nicht. Dafür maritime Dekogegenstände. Ich bin begeistert von Italien. Im Supermarkt finde ich zwei Leuchtobjekte, welche die Form von Seeigelgehäusen haben und Holzfische. Damit schmücke ich meinen Olivenbaum zuhause. Er wird sich bestimmt freuen. Die Sonnencreme finde ich schließlich auch noch und mache mich auf den Rückweg zum Hotel. Ich wähle nun einen anderen Weg. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, Neues zu entdecken…

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Mein Anker

Für mich tragen Länder Farben und wenn mich jemand fragen würde, welche Farben Kroatien trägt, dann wäre meine schnelle Antwort: Blau, Weiß, Grün und Beige. Das Blau kommt vom Meer und vom Himmel. Das Grün entspringt der Vegetation, den Gewässern. Das Beige stammt von den Steinmauern, den Pflastersteinen und den Steinhäusern. Woher das Weiß kommt, weiß ich eigentlich nicht. Vielleicht von den Segelschiffen, den Möwen, womöglich von der Reinheit und Klarheit des Wassers.

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Nizza VI

Am 5. Januar war ich wieder zuhause in Österreich. Das Lebensgefühl aus Nizza hatte ich mit nach Hause genommen. Der Alltag schafft es allerdings Erinnerungen verblassen zu lassen. An manchen Tagen kann es passieren, dass mir die Leichtigkeit abhandenkommt. Und zwar ist das der Fall, wenn mir jemand sagt, was ich tun soll, welche Schritte ich zu gehen habe und diese Schritte überhaupt nicht mit mir im Einklang stehen. Dann zieht sich mein Körper zusammen, alles wird eng, mein Fluchtinstinkt setzt ein und Kreativität wird zum Fremdwort.

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Nizza V

Heute ist der letzte Tag unseres Aufenthaltes in Nizza. Wir frühstücken und gehen nochmal zum Meer. Ich muss ihm Tschüss sagen und ich verspreche ihm, dass wir uns bald wiedersehen werden. Ich gebe auch ein Versprechen an Nizza ab, und zwar, dass ich wiederkommen werde, denn ich mag das, was die Côte d’Azur mit mir macht. Ich treffe auch eine Abmachung mit mir: Die Leichtigkeit, die ich hier erleben durfte, nehme ich mit nach Hause. Und wenn mir die Leichtigkeit zuhause abhandenkommt, dann muss ich mir Nizza in Erinnerung rufen.

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